Bei pme in Frankfurt: Bei der ersten Mitgliederversammlung des Deutschen Kitaverbands seit der Gründung wurden wichtige organisatorische und inhaltliche Weichenstellungen für die Zukunft gelegt.

Vorsitzende Waltraud Weegmann und Büroleiter Romano Sposito berichteten über die zahlreichen Aktivitäten seit der Verbandsgründung Ende September: Die Resonanz auf die Gründung sei in der (Fach)presse und in den Sozialen Medien groß gewesen. Erfreulicherweise konnten außerdem drei neue Mitglieder hinzu gewonnen werden.

Erfolgreich "aufgegleist" werden konnte bereits die Hotline für die Mitglieder zum Sozialrecht. Weitere Dinestleistungen werden folgen: Beratungsmöglichkeiten zu den Themenfeldern Arbeitsrecht sowie Steuern/Gemeinnützigkeit. In einem späteren Schritt soll eine Fachberatungs- und eine Fortbildungsbörse entstehen.

Anfang 2019 soll außerdem ein Hauptstadtbüro eröffnet werden und ein(e) Referent/in hierfür eingestellt werden. Wichtiger Schritt um die Basis des Verbandes zu verbreitern, wird die Gründung von Landesverbänden und Regionen sein. Im Kita-Bereich werden viele Entscheidungen auf Landesebene und in den einzelnen Kommunen getroffen. Deshalb ist eine Vertretung hier wichtig.

Besonders großen Raum nahm bei dem Treffen die Debatte um die Inhalte ein. Die Stellungnahme zum "Gute-Kita-Gesetz" wurde diskutiert und eine AG zur Erarbeitung der Gemeisamkeiten und Mindestanforderungen für eine Mitgliedschaft eingesetzt. Mittelfristig werden die Mitglieder sich mit den Themenkomplexen Gleichbehandlung der Trägerformen, einheitliche Rahmenbedingungen für freie unabhängige Träger, Fachkräfte(mangel) sowie Kita- und Trägerqualität vertieft auseinandersetzen und Verbandspositionen entwickeln.